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Gesucht wird . . .  das Schicksal der entführten Kinder

WDR 1995, 45 Min., Film von Wilfried Huismann, Kamera: Ulli Köhler, Schnitt: Elke Schloo, Redaktion: Elke Hockerts-Werner.

 Im Urlaub lernt Bärbel R.  Ahmed Rifai kennen und verliebt sich in den charmanten Libanesen. Doch in der Ehe kommt es zu Problemen- sie will ihren Mann loswerden und alleine mit den Kindern leben. Ahmed fühlt sich unverstanden und entschließt sich zur Aktion. Erst im Flugzeug erklärt er den Kindern, dass er sie entführt hat weil die Mutter "sich verändert habe." Sie habe ihn von den Kindern isolieren wollen.  Bärbel R. sucht ihre Kinder im Libanon und organisiert ein libanesisches Kommando, das die Kinder rückentführen soll. Sie nimmt in Kauf, dass ihr Mann bei der Aktion getötet wird. Ein unerbittlicher Krieg auf dem Rücken der Kinder beginnt. Nach dem Scheitern der Gegenentführung beginnt ein zaghafter 'Dialog. Aber die kulturellen Gräben sind tief.  Immerhin: Eineinhalb Jahre nach der Entführung darf sie ihre Kinder in Tripoli wiedersehen. Es ist Heiligabend. Aber Ahmed bleibt hart: Die Kinder bleiben im Libanon.  Ahmeds Schwester Merwat sagt beim Abschied: "Es gibt kein gutes Ende- das hier ist schon das Ende."

 

         

Bärbel R. Als sie nach Hause kommt, sind die Kinder weg- entführt von Ehemann Ahmed

 

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Aischa (13) und ihr Vater. Sie ist verschlossen und redet nicht . Sie hat sich selbst gemalt: Ein Kind mit verstümmelten Händen und ohne Beine.